information zu den timingverhaeltnissen
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wenn die uhr in der grundeinstellung und ohne dcf empfang falsch geht, muss
man sie entsprechend justieren. dazu muss man natuerlich wissen, welche auswirkungen
die eingestellten parameter haben.

dazu erstmal die grundlegenden daten:

quarfrequenz			10.240.000 Hz	=		        0,09765625 S zykluszeit
befehlstakt (q:4)		 2.560.000 Hz	=			0,39062500 S pro befehl
timer takt (b:2)		 1.280.000 Hz	=			0,78125000 S pro timer-erhoehung
interrupt-frequenz (t:256)			= 		      200,00000000 S pro timer interrupt
loop-a frequenz (i:125)				=		   25.000,00000000 S pro ueberlauf
loop-b frequenz (la:40)				=		1.000.000,00000000 S pro ueberlauf


im uhrensetup kann man nun einstellen um wieviele ticks (0.78... S) 
pro 25 ms (loop-a) und jede sekunde (loop-b) korrigiert wird.

50 bedeutet dabei neutral, also null korrektur.

wenn man nun fuer loop a z.b. 49 einstellt, wird ein 25 ms intervall zu einem 25,00078125 ms intervall,
also jede sekunde 1,000003 sekunden lang. bei 51 entsprechen 0,999997 sekunden.

mit dem loop b wert kann man das ganze dann noch feiner einstellen. angenommen loop a ist 50, also
neutral, und loop b 49, ist jede sekunde 1,00000078125 sekunden lang, bei 51 0,99999921875 sekunden.

nun stellt man die uhr einmal manuell ein, bezogen zu einer genauen zeitquelle.
dann die uhr mehrere tage laufen lassen und sich dann die gelaufene zeit und die abweichung zur
normalzeit notieren. nun kann man mit einfachem prozentrechen ermitteln, um wieviel die uhr pro
sekunde verkehrt geht und entsprechend korrigieren.

somit ist eine korrektur von +/- 4,88359375 mS/Sekunde = 293,015625 mS/Minute = 17,5809375 Sek/Stunde
und schliesslich 421,9425 Sek/Tag moeglich. das sollte mehr als ausreichend sein fuer selbst die groebste
abweichung des quarzes von seiner nenn-frequenz.
